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Die Hagebutte im Garten

Wenn von der Rose beziehungsweise von der Hagebutte die Rede ist, meint der Volksmund im Grunde dasselbe. Denn entweder geht es um die Königin der Blumen selbst oder um deren Früchte, die eigentlichen Hagebutten. Um wohl keine Pflanze ranken sich so viele Legenden wie um sie. Die Hagebutte sollte in keinem Garten fehlen.

Hagebutten in den unterschiedlichsten Arten und Sorten beliebt

Die einen halten Unkräuter vom Wachsen und Nachbars Katzen vom Kratzen in den Beeten ab, indem sie mit ihren stacheligen Trieben Gartenböden bedecken. Diese Gruppe wird als Bodendecker-Rosen bezeichnet. Andere klettern an Rankhilfen oder erklimmen hohe Baumkronen, wo sie während der Sommermonate ihre üppige Blütenpracht präsentieren. Der Fachmann spricht von den Kletter- und den Ramblerrosen, wobei Letztere durch regelmäßige Schnittmaßnahmen im Zaum gehalten werden müssen, damit sie andere Gewächse nicht unterdrücken.

Zur dritten Gruppe zählen die Edelrosen, die am besten mit passenden Pflanzenpartnern im Blumenbeet zur Geltung kommen. Letztlich kann der Hobbygärtner sich für die Strauchrosen entscheiden, die gut in der Gruppe wirken oder als Hecke gepflanzt werden. Während eine lange Zeit das Augenmerk der Gartenbesitzer auf den unterschiedlichsten edlen Züchtungen lag, nimmt die Beliebtheit an der ursprünglichen Hagebutte inzwischen wieder zu. Auch zur Freude der Singvögel. Einige von ihnen wie die Amsel und die Drossel brüten bevorzugt in offenen Nestern in den stacheligen Trieben, wo sie vor Fressfeinden geschützt sind.

Standort für Rosen wählen

Rosen gedeihen am besten in sonniger Lage. Einige Sorten eignen sich auch für den Halbschatten. Der Standort sollte gut durchlüftet sein, denn nach einem Regenguss müssen die Blätter schnell abtrocknen. Es besteht sonst die Gefahr, dass sich Blattkrankheiten ausbreiten. Der Boden sollte locker und humusreich sein. Wichtig ist, dass ein nasser Tonboden vor der Pflanzung durch Kompostgaben aufgewertet wird, denn Staunässe vertragen die Hagebutten nicht. Es lohnt sich, eine Bodenprobe zu entnehmen und den pH-Wert zu messen. Dieser sollte schwach sauer sein. Durch die entsprechende Düngung mit Kali-Magnesium lässt sich der Boden ansäuern. Kalkstickstoff, Basalt- und Knochenmehl machen ihn alkalisch.

Zeitpunkt für die Pflanzung wählen

Wer sich für Container-Rosen entscheidet, kann sie das ganze Jahr ins Beet setzen. Die beste Pflanzzeit für wurzelnackte Hagebutten ist der Herbst. Sofern der Boden noch nicht gefroren ist, können Rosen sogar noch im Dezember gesetzt werden. Wer diesen Zeitpunkt verpasst, pflanzt im Frühjahr. Hagebutten sollten dann im April oder Mai in den Boden gebracht werden.

Richtig pflanzen, um das Anwachsen zu garantieren

Damit Rosen anwachsen, werden wurzelnackte Exemplare vor dem Pflanzen gewässert. Anschließend erhalten die Wurzeln einen Rückschnitt, bei dem abgestorbene und mehr als 15 Zentimeter lange Teile abgeschnitten werden. Das Pflanzloch sollte einen Spaten tief und zwei Spaten breit sein. Nach dem Einsetzen der Rose soll sich die Veredlungsstelle fünf Zentimeter unter dem Erdboden befinden. Das lässt sich durch das Auflegen des Spatenstiels über das Pflanzloch kontrollieren. Die Rose wird ordentlich eingeschlämmt. Das Festtreten darf nicht vergessen werden, damit ein guter Erdschluss entsteht. Vor dem Winter wird die Hagebutte angehäufelt.

Rückschnitt im Frühjahr

Im Herbst werden lediglich überlange Triebe leicht zurückgenommen. Im Frühjahr erfolgt der eigentliche Rückschnitt.

Die positiven Auswirkungen der Hagebutte auf die Gesundheit werden auf der Seite https://www.hagebutte.org ganz genau dargestellt.